Lachsfachleute bei Okervereinen


Lachsfachleute

v.l.:Gert Holdensgaard, J. Sixt, H.J. Sauer, Dr. R. Heiderich, U. Heinemann, E. Brumund-Rüther,
R. Giesecke, S. Blaschke, B. Wagenführer, S. Thomassen


Auf Einladung des Vereins zur Förderung der Wiederansiedlung von Lachs und Meer- forelle in Niedersachsen 2000 e.V., trafen sich am 22. Oktober 2001 im Schladener Vereinsheim folgende Angelvereine; Verein Nordharzer Sportfischer, Verein Vienenburger Sportfischer, Fischereiverein Schladen, ASV Wolfenbüttel und ASV Braunschweig. Als Referenten stellten der 1. Vorsitzende Dr. Reinhold Heiderich und der Natur- und Artenschutzbeauftragter Hans Joachim Sterner, die dänischen Lachsfachleute Gert Holdensgaard und Sören Thomasson, den aus Hessen angereisten Biologen Thomas Bobbbe und den allseits geschätzten AFGN-Sprecher Ede Brumund-Rüther vor. Bei einer gemeinsamen Begehung eines Okerabschnittes in der Vienenburger Strecke bei Wiedelah kamen die dänischen und deutschen Fischerei- und Lachsfachleute übereinstimmend zu dem Ergebnis:

Die Oker ist ein Lachsfluss !

Die Beiträge über die unterschiedlichen Erfolge bei Besatzstrategien mit Brütlingen, Halbjährlingen und Smolts und die geschichtliche Vergangenheit des Lachses an Rhein und Weser, vorgetragen von Gert Holdensgaard und Ede Brumund-Rüther, fanden bei allen Vereinsvertretern großes Interesse. In der anschließenden Diskussionsrunde wurde von allen Teilnehmern die Durchgängigkeit, vor allem an den Aller- und Okerwehren, gefordert, da davon entscheidend die Rückkehr des Okerlachses in das Vorharzgebiet abhängt. Zum Abschluss dankte Dr. Heiderich den Lachsfachleuten für ihre Vorträge, sowie dem 1. Vorsitzenden des Fischereivereins Schladen, Johann Sixt, für die freundliche Aufnahme und Bewirtung. Alle Beteiligten waren sich einig, dass im Jahr 2002 weitere gemeinsame Aktivitäten zur Wiederbürgerung des Okerlachses folgen sollen. .